Sonntag, Februar 15, 2009

Eine spannende Safari

in einer Seite, die sich mit Geschichten beschäftigt, hat ein Autor eine richtig spannende Geschichte über eine Safari geschrieben. Dabei geht es um ein altes Thema: Grenzen überschreiten und Gefahren unterschätzen. In dieser Geschichte bringen Touristen einen Wärter dazu, Sie in einen Dschungel zu lassen, obwohl es verboten ist. Ihr Mut rächt sich, mehr wollen wir an dieser Stelle aber nicht verraten. leider ist die Geschichte in Englisch geschrieben, aber viele werden sie trotzdem verstehen können. Viel Spaß - Hier geht es zur Geschichte mit der Safari.

Sonntag, Februar 8, 2009

Das Ende der Eisenbahn ?

Generationen von Jungen und Vätern haben mit der Eisenbahn gespielt, ganz besonders natürlich an Weihnachten, wenn Teile für die Eisenbahn regelmäßig unter dem Weihnachtsbaum lagen. Und kaum eine Firma ist so bekannt wie Märklin. Nun ist dieses alte Spielzeug der Männer leider untergegangen, genauer gesagt hat Märklin Insolvenz angemeldet.

Dass die Eisenbahn nicht mehr fährt, hat allerdings verschiedene Gründe. Ein wesentlicher Faktor ist die Veränderung im Spielverhalten. Heute ist die Eisenbahn auf dem Gabentisch der Kinder eher die Ausnahme geworden, Spielkonsolen und Computer haben Sie schon lange verdrängt. Märklin hat die letzten Jahre überwiegend von den alten Anhängern gelebt, da aus den Jungen mittlerweile Väter geworden sind, und nur ihr Spielzeug behalten haben.

Wie üblich hat die Firma auf den wachsenden Kostendruck durch die Verlagerung der Produktion nach Ungarn und Schiene reagiert, und in Deutschland Arbeitsplätze abgebaut. Darunter hat aber auch die Qualität gelitten. Dies wiederum begeisterte die alten Freunde wenig – jemand der seit Jahrzehnten einen gewissen Qualitätsanspruch besitzt, stören defekte Teile in höchstem Ausmaß.

Vor diesem Hintergrund reagierte die Familie wie so viele andere Mittelständler, sie verkaufte ihre Firma an hungrige Finanzinvestoren. Diese konnten mit dem neuen Spielzeug allerdings wenig anfangen. Zwar investierten sie weitere Millionen, fanden aber auch keinen Weg, das Konzept des Unternehmens zu verbessern.

Wie man in der Presse liest, investierten sie sehr viel Geld in teure Berater, es handelt sich um zweistellige Millionenbeträge. Letztlich unten auch diese kein neues Konzept entwickeln, die Banken weigerten sich schließlich weitere Kredite zu gewähren.

Es ist schade, dass dieses alte Spielzeug unter die Räder gekommen ist. Ein Produkt, was durch höchste Qualität begeisterte, liegt jetzt am Boden zerstört. Wir können nur hoffen, dass die Insolvenz die Chance für einen Neuanfang bietet. Schließlich führt die Firma sicherlich neue Eigentümer finden, die wieder die Liebe in alte und wertvolle Traditionen erwecken kann. Auch in der Zeit der Computer gibt es eine reale Welt, und wer einmal eine Märklin Eisenbahn in der Hand gehabt hat, wird feststellen, dass diese schwerer wiegt als jedes Computerspiel….