Mittwoch, Februar 10, 2010
Hilfe für Männer mit einer Zahnarztphobie
Mehr oder weniger stark ausgeprägte Ängste vor einem Besuch beim Zahnarzt kennt laut einer Forsa-Umfrage fast jeder zweite Befragte. Männer sind davon genauso betroffen wie Frauen. Lösen die Gedanken an den Bohrer, die Betäubungsspritze, den weißen Kittel des Zahnarztes oder den typischen „Zahnarztgeruch“ aber regelrechte Panikattacken aus, so handelt es sich um eine sogenannte Zahnarztphobie, die vor allem das starke Geschlecht vor ein Problem stellen kann.
Männer mit panischer Angst vor dem Zahnarzt
Traditionell erzogene Männer leben häufig noch mit der Vorstellung, dass ein „echter Kerl“ keine Angst zu haben hat – und wenn doch, dass er sie dann wenigstens niemand gegenüber zeigen darf. Nun sind diese alten „Ideale“ zum Glück überholt, aber in vielen Köpfen spuken sie immer noch herum und halten Männer davon ab, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn sie von einer Zahnarztphobie betroffen sind. Frauen haben es da viel leichter, denn ihnen werden Ängste immer noch eher zugestanden als Männern. Männer neigen dazu, ihre Angst vor dem Zahnarzt einfach zu verdrängen. Das führt dann dazu, dass man die dringend notwendigen Zahnarzttermine immer wieder aus vermeintlich wichtigen Gründen verschiebt, sie nicht einhält oder einfach „vergisst“.
Hilfsmöglichkeiten für Männer (und Frauen)
Gerade den Männern sei gesagt: Die Zahnarztphobie ist keine Einbildung und auch keine Hysterie, wie man noch bis vor wenigen Jahren hören konnte. Ganz im Gegenteil: Seit rund 10 Jahren ist die Zahnarztphobie eine allgemein anerkannte Krankheit. Heutzutage sind auch die Zahnärzte diesem Thema gegenüber sensibilisiert, so dass kein Mann mehr fürchten muss, dass er sich lächerlich macht, wenn er mit Angstschweiß auf der Stirn auf dem Zahnarztstuhl sitzt.
Es gibt sogar extra Zahnärzte für Angstpatienten , die psychologisch besonders geschult sind und einfühlsam auf diese, meistens aus der Kindheit stammenden Ängste, eingehen. Diese Zahnärzte sind besonders behutsam, sorgen für eine angenehme Umgebung, nehmen sich Zeit für den Patienten und stellen erst einmal ein Vertrauensverhältnis zu ihm her. Lange Wartezeiten werden vermieden, und der „Zahnarztgeruch“ wird mit Duftstoffen vertrieben. Je nach Ausprägung der Phobie kann der Zahnarzt beruhigende Musik, Videos, Deckenbilder oder auch Entspannungsübungen oder Hypnosetechniken einsetzen, um seinem Patienten die Ängste zu nehmen. Wer möchte, kann sich auch ein Beruhigungsmittel gegen lassen oder sich sogar unter Vollnarkose behandeln lassen. Hilflos einer Zahnarztphobie ausgeliefert muss man(n) heute also nicht mehr sein!
Samstag, Mai 9, 2009
Das Risiko der Diabetes
Eine der wichtigen Volkskrankheiten ist Diabetes. Was in jungen Jahren fern und unproblematisch aussieht, kann sich allerdings mit zunehmendem Alter zu einer dramatischen Belastung für das alltägliche Leben entwickeln. Nur wenige wissen, dass Diabetes nicht nur lästig ist, sondern auch der Einstieg in eine Reihe weiterer schwerwiegende Krankheiten ist, die zu Invalidität und Tod führen können.
Zudem ist Diabetes eine Erkrankung, die sich verhindern lässt, zu mindestens in ihren Auswirkungen stark reduzieren lässt. Das Geheimnis liegt in der richtigen und gesunden Ernährung.
Insulin ist ein Hormon, das die Bauchspeicheldrüse ausschüttet, um aufgenommene Zucker in Glykogen in umzuwandeln. Dieses Problem wird in Muskeln und Leber abgespeichert, und dient als Kurzzeitspeicher für den Energiebedarf von Muskeln und Gehirn.
Damit kommen wir zu dem ersten wichtigen Punkt. Die Bauchspeicheldrüse reagiert auf einen Anstieg der Zucker. Nimmt der Mensch also den Zucker in Form reinen Zuckers auf, kommt es sehr schnell zu einem Anstieg im Blut, und die Bauchspeicheldrüse schüttet Insulin aus, um es umzuwandeln. Die Folge sind eine Belastung der Zellen, die diese Umwandlung vornehmen, und eine schnelle Ablagerung von Glykogen, das wiederum bei einem Nichtverbrauch in Fett umgewandelt und abgelagert wird.
Die erste Folge ist also eine Gewichtszunahme. Sind aber erst die Zellen zerstört, die den Zucker abbauen, kommt es zu erheblichen Folgereaktionen. Der Blutzuckerspiegel steigt an, das Glykogen kann nicht mehr in der Leber gespeichert werden was den Spiegel weiter erhöht. Die Diabetes kann Haarausfall verursachen
( Haarausfall und Diabetis ), erhöht den Blutdruck und in der Folge entwickeln sich verengte Blutgefäße, Verhärtung der Arterien, Defekte an den Wänden der Arterien, Schäden an den Nieren und schließlich ein Zusammenbruch des Stoffwechsels, dass metabolische Syndrom .
Eine gesunde Ernährung kann dies weitgehend vermindern. Dazu gehören Kohlenhydrate die langsam abgebaut werden. Ergänzt durch eine langsame Nahrungsaufname (bekannt als Slow Food ) gibt es ideale Voraussetzungen für ein gesundes Leben.
Dienstag, Februar 17, 2009
5 Minuten täglich gegen Stress
Fast jeder erlebt es mehr oder weniger oft - Stress. Es ist wichtig Wege zu finden, Stress abzubauen und ihm vorzubeugen und die negativen Folgen von Stress zu bekämpfen. Hier gibt es einige Tipps, was man tun kann um erfolgreich Stress zu bekämpfen. Es sind einfache Regeln, aber wenn sie zur Routine werden, helfen sie.
Zeit sorgfältig planen
Zeitmanagement ist essenziell, um genug Zeit für Familie und Freunde zu gewinnen und Freiräume zu schaffen, um Produktivität und Leistung zu steigern. Dies wiederum wird helfen, den Stress zu vermindern. Einige Grundregeln im Zeitmanagement sind simpel und einfach:
- auf wesentliche Dinge konzentrieren, delegieren und Zeit planen
- Schreiben Sie den Zeitverbrauch für ihre Aktivitäten auf, führen Sie also einfach Buch
- mit dieser Aktivitätenliste können Sie versuchen, ihre Aufgaben und den Zeitverbrauch nach Prioritäten zu gewichten und zu ordnen
- Versuchen Sie eine ausgewogene Balance zwischen vorhandener Zeit und benötigter Zeit zu schaffen
- planen Sie Ihre Projekte konkret in einzelnen Schritten, es hilft dabei, realistische Zeitplanungen zu entwickeln
- markieren sie stressige Situationen - so können sie lernen, wie sie sich darauf vorbereiten und reagieren können
Lebensstil
Lebensstil und Umfeld beeinflussen, Zufriedenheit und den Stress. Es ist zwar kein direkter Bezug zum Stress vorhanden, kann aber in vielfältiger Weise Inter agieren. Gerade in Konfliktsituationen reagiert der Körper besonders stark auf Belastungen. Versuchen Sie
- Arbeit und Familie im Gleichgewicht zu behalten
- den Sinn des Lebens zu verfolgen
- genug Schlaf zu finden
- eine gesunde Ernährung zu behalten
- sportlichen Ausgleich zu finden
- den Verbrauch an Alkohol und Tabakwaren möglichst gering zu halten
Freundschaften aufbauen
Die soziale Unterstützung ist ein wesentlicher Faktor im erleben von Stress. Unterstützung durch Freunde, Familie, Arbeitskollegen und Bekannte hilft dabei, Stresssituationen schnell und positiv zu erleben. Das Gefühl, dass andere Menschen mit an ihrer Seite stehen, hilft ungemein bei der Bewältigung.
Emotionen verarbeiten
Stress ist mit einer Vielzahl von Emotionen verbunden. Gefühle wie Angst, Unsicherheit, Depression, Wut, Schuld, Hilflosigkeit und Aggressionen prägen typischerweise Stresssituationen. Diese Reaktionen sind einerseits dafür da, den Menschen ein Verarbeiten und eine Reaktion zu ermöglichen, belasten aber andererseits psychisch und auch physisch den Körper. Das ist wichtig in diesen Situationen,
- positive Gedanken zu behalten
- Gefühle gegenüber anderen Menschen klar zu, Ausdruck zu zubringen, weil die soziale Interaktion dabei hilft, die negativen Folgen zu reduzieren
- die Probleme in Einzelteile zu zerlegen, dies hilft dabei, Probleme in kleinen Schritten zu lösen
Die sind nur einige Punkte, die banal klingen, aber in der Praxis gewaltig dabei helfen, Stresssituationen erfolgreich zu bewältigen, und im Gegenteil daraus für die Zukunft zu lernen und als Vorbild für andere Menschen zu dienen
Freitag, Februar 6, 2009
Dinner Cancelling
Eine neue Methode zum Abnehmen verspricht eine Verlangsamung des Alterungsprozesses sowie eine bessere Kontrolle des Körpergewichtes. Das Konzept klingt interessant, daher möchten wir einige weitere Informationen dazu geben.
Dinner Cancelling ist das Auslassen des Abendbrots. Vom späten Nachmittag bis zum Frühstück am nächsten Morgen soll der Körper über einen Zeitraum von etwa 14 h ohne Nahrungszufuhr bleiben. Lediglich kalorienfreie Getränke dürfen zu sich genommen werde. Die Idee hinter dem Konzept: durch die fehlende Nahrungsaufnahme benötigt der Körper weniger Energie, und kann sich so über Nacht besser generieren. Damit können auch die freien Radikale, die für die Zerstörung der Zellen verantwortlich sind, nur in geringerem Maße gebildet werden.
In der Tat wird durch den abendlichen Nahrungsverzicht und die damit eintretende leichte Unterzuckerung während der Nacht die Produktion von zwei Wachstumshormonen stimuliert. Somatropin regt die Bildung von Muskelmasse an und bremst die Speicherung von Fett. Das Hormon Melatonin führt zu einer langsameren Zellteilung. So zumindestens die Anhänger dieser Diätmethode.
Das Konzept klingt gut, allerdings gibt es keine überzeugende Studie, die den Vorteil belegt. Kritiker meinen daher auch, dass nach der bisherigen Erfahrung es egal ist, wann die Nahrungssuche erfordert. Entscheidend sei vielmehr die gesamte Energiemenge, die über die Gewichtszunahme oder auch über das Abnehmen entscheidet. In südlichen Ländern, wo in der Regel das Abendessen die Mahlzeit ist, gibt es nicht mehr dicke Menschen.
Natürlich gibt es ein erhebliches Potenzial, beim Abendessen Kalorien einzusparen. Besonders die beliebten Knabbereien zum Fernsehen stellen eine zusätzliche Energiezufuhr dar, die schnell zu Bauchspeck führt. Mal ganz abgesehen vom abendlichen Bier oder Wein, 2 ganz ausgeprägte Kalorienlieferanten.
Bleibt es also dabei: weniger essen ist der entscheidende Punkt!
Quelle: PTAheute, Nr. 3 (2009), 78-81