Mittwoch, Februar 18, 2009

Haartransplantation - weg mit der Glatze

Es ist ein typisches Männerproblem, die Glatze gerade bei jungen Männern. Denn Haarausfall bei Teenagern ist leider keine Seltenheit. In den meisten Fällen sind es die Gene, die die Haare ausfallen lassen. Konkret passiert dies im Körper über eine höhere Empfindlichkeit der Haarwurzel gegenüber dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron. Interessanterweise haben die Haarwurzel eine sehr unterschiedliche Empfindlichkeit, so dass die Haare an der Stirn und bei vielen Männern auf der Kopfhaut beiseite zuerst ausfallen, aber am Hinterkopf bis ins hohe Alter erhalten bleiben.

Es gibt einige wenige Produkte gegen den Haarausfall, die wirklich Hilfe versprechen. Im wesentlichen sind dies die Wirkstoffe Minoxidil und Finasterid. Aber auch sie können nur in wenigen Fällen schon entstandene Glatze wieder zum verschwinden bringen, meistens können die Männer schon froh sein, wenn ein Stopp des Haarausfalls erreicht wird.

Das bereits erwähnte Wachstumsmuster der Haare hat schon vor Jahrzehnten clevere Chirurgen auf die Idee gebracht, Haar aus dem gut gefüllten hinteren Bereich nach vorne zu verpflanzen. Und in der Tat ist es endlich wie beim Verpflanzen von Blumen im Beet - die Haare wachsen und wird an ihrer neuen Stelle weiter. Dies ist möglich, weil die Haarwurzel ein eigenständiges Organ ist, dass relativ leicht verpflanzt werden kann.

Am Beginn nahm man bei einer Haartransplantation mit einer Stanze relativ großer Hautstücke heraus, entnahm die Haare und pflanzte sie ein. Allerdings führte dies zu großen Narben an der Entnahmestelle, außerdem wurden viele Haare bei der Entnahme zerstört. Daraufhin wurde eine neue Methode entwickelt, die so genanntes Strip-Methode. Dabei wird ein größeres Hauptstück entnommen, dass die Form eines Streifens hat, was aber in anschließend durch zu nähen praktisch unsichtbar in den verbliebenen Haarkranz auf der Rückseite des Kopfes versteckt wird.

Die neueste Entwicklung ist die Entnahme von Haaren in den kleinsten Einheiten, dies sind Bündel von 2-4 Haaren. Allerdings ist hier die mechanische Entnahme sehr aufwändig, die Operation dauert länger und kostet auch erheblich mehr als bei der sehr viel einfachere und schnelleren Stripmethode. Durchführer solcher sogenannten “FUE” Operationen sind als Beispiel Dr. Lars Heitmann oder Dr. Patrick Mwamba.

Wichtig ist daher, sich rechtzeitig vorher zu informieren, und vor allem einen geeigneten Arzt auszusuchen, der umfassende Erfahrung mit einer Haartransplantation hat. Sind diese Voraussetzungen gegeben, so kann die Glatze praktisch in allen Tag zum verschwinden gebracht werden. Allerdings ist es weiter nötig, die Mittel wie Finasterid anzuwenden, da sonst wie teuer verpflanzten Haare wieder ausfallen würden.

Wer unsicher ist, findet im Internet inzwischen auf Haartransplantation spezialisierte Berater , die bei der Entscheidung für die beste Methode und die beste Klinik helfen. Ihre Tätigkeit ist in aller Regel kostenlos, da die Beratungs Kosten von den Kliniken übernommen werden.

Videos nehmen auch immer größerer Bedeutung an. Ein recht gutes Einführunsvideo ist z.B. Sat1 Video Haartransplantation .